Historie

Die DEVA blickt auf eine über 135-jährige, ereignisreiche Geschichte zurück. Gegründet 1888, hat sich unser Institut stetig weiterentwickelt und ist heute einzigartig in Forschung, Prüfungen und der Ausbildung im jagdlichen und sportlichen Schießwesen.

Wie sich die DEVA von ihren Anfängen bis heute zu einem unabhängigen und anerkannten Institut entwickelt hat, können Sie im Folgenden nachlesen

Die Zufahrt und das Hauptgebäude des Instituts (DVA) in Wannsee im Jahr 1932.

Blick in einen Schießstand für Kugelwaffen in der damaligen Zeit.

Major a.D. Ewald Thiel, Mitbegründer der DVA, Betriebsleiter von 1890-1907 (verstorben 1909).

26.11.1888

Gründung der „Deutschen Versuchs-Anstalt für Handfeuerwaffen“, genannt DVA.

Planung und Errichtung eines Schießstandes und eines Gebäudes mit technischen Einrichtungen auf dem Gelände der Reichsbahn in Berlin-Halensee

1921

Einführung des heute so beliebten Kleinkaliber-Schießsports.

1926

Rückgabe des Geländes an die Bahn.

1928

Errichtung eines großen Verwaltungs- und Technikgebäudes mit zahlreichen Schießständen für Einzelgeschosse bis 300 m Schussentfernung, Wurftaubenstände sowie laufende Hasenscheiben, verschwindende Ziele und Prüfstände für den Schrotschuss in der Nähe des Bahnhofes Wannsee.

Erarbeitung der Broschüre mit dem Titel „Gesichtspunkte für den Bau und die Einrichtung von Schießsportplätzen“, die als Richtlinie für die Schaffung von jagdlichen und sportlichen Schießständen diente.

1936

Austragungsort der Olympischen Schießwettbewerbe.

1945

Zerstörung des überwiegenden Teiles der Anlagen durch russische Militäreinheiten. 

Inbesitznahme durch die US-Militärregierung.

Verbot der DVA als vermeintliche Organisation des Nazi-Regimes.

1953

Da durch engagierte ehemalige Mitglieder der Nachweis erbracht wurde, dass in der Zeit von 1933 bis 1945 die DVA nur satzungsgemäße Aufgaben bewältigte, konnte das „Deutsche Institut für Jagdliches und Sportliches Schießen e. V.“ in Düsseldorf gegründet werden.

1970

Umzug nach Altenbeken auf den Schießstand der Landesgruppe Westfalen.

Gleichzeit findet die Umbenennung in „Deutsche Versuchs- und Prüf-Anstalt für Jagd- und Sportwaffen e. V.“ (DEVA) statt.

1994

Rückübereignung des Schießstandes Wannsee an die DEVA.

2009

Errichtung eines neuen Institutsgebäudes auf dem Schießstand des Landesjagdverbandes NRW in Altenbeken-Buke mit 100m-Schießbahn und Raumschießanlage.

Materialprüfungen nach VPAM sind durchführbar.

In der Zeit von 2009 bis 2013 wurden für das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) Projekte zum Abprallverhalten von Jagdmunition bearbeitet, die als Entscheidungshilfe dienen.

S.D. (Seine Durchlaucht) der Herzog von Ratibor, Präsident der DVA von 1893-1904.

Gesamtansicht der Schießanlage Halensee im Jahr 1896.

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